Blinde Eltern, sehende Kinder, Teil 5, schriftliche Mitteilungen

Schriftliche Mitteilungen und Aushänge.

Es ist mal wieder Elternabend im Kindergarten. Nachdem die Vorstellungsrunde abgehakt ist, melde ich mich zu Wort. Ich habe heute was ganz besonderes auf dem Herzen. Nämlich, dass wichtige Sachen den Eltern nur noch per Aushang mitgeteilt werden. Ich fand schon die Elternpost nicht besonders prickelnd, konnte aber gezielt nachfragen, wenn ich einen Zettel im Fach meines Kindes gefunden habe. Jetzt gibt es diese Zettel nicht mehr und ich brauche eine Lösung, um an die Elterninformationen zu kommen. Das Einfachste wäre, die bereits am Computer erstellten Infos per E-Mail an mich weiterzuleiten, ,aber das hat in der Vergangenheit nicht funktioniert. Also frage ich mal spontan in die Elternrunde, wer von den anderen Eltern so nett sein könnte, mir bei der Informationsbeschaffung zu helfen. Diese könnte per E-Mail oder telefonisch erfolgen.

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Was heißt Schnee für blinde Menschen?

Das Bild zeigt mich mit Blindenstock und dunkler Brille auf einem Bürgersteig.

„Mama, es hat geschneit“. Mit diesem oder einem ähnlichen Satz bin ich schon so manches Mal morgens geweckt worden. Und während meine Kinder sich über die weiße Pracht freuen und überlegen wo sie ohne größeren Aufwand Schlitten fahren können, machen sich gemischte Gefühle in mir breit.

Warum ist das so? Ich habe einen Sehrest von ca. 2 %. Diese Zahl ist ein Richtwert, der zunächst einmal nichts weiter besagt, als dass ich dem Gesetz nach als blind gelte. Blindsein mit geringem Sehrest wirkt sich bei jedem unterschiedlich aus. Das ist abhängig von der Augenerkrankung.

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Mit Bus und Bahn zum Bloggertreffen

Das Foto zeigt mich in einer Straßenbahn. Ich habe eine schwarze Winterjacke an, und den Blindenstock in der rechten Hand. Der Blick ist aus dem Fenster gerichtet.

Schon oft hatte ich von Blloggertreffen gehört. Aber wirklich etwas darunter vorstellen konnte ich mir nichts. Außer dass sich Blogger treffen. Dennoch fand ich die Idee spannend sich mit anderen auszutauschen. Doch die meisten Bloggertreffen, von denen ich gehört hatte, waren zu weit weg. Und eben mal drei Stunden einfache Wegstrecke zu einem Bloggertreffen zu fahren? Nein, nicht wirklich.

Vor ein paar ‚Wochen stolperte ich auf ein Posting von Matthias Grün, der anfragte ob Interesse da sei sich in Frankfurt zu treffen. Ich fand die Idee echt gut und trug mir den Termin, der recht bald feststand, gleich mal in meinen digitalen IPhonekalender ein. Meinen Kalender führe ich auf meinem IPhone. Es hat eine sprechende Bedienungshilfe, so dass ich jederzeit und überall darauf zugreifen kann. Das IPhone liest mir den Eintrag mit Hilfe einer synthetischen Stimme vor.

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Eltern mit Behinderung: Aber ihr Mann ist doch sehend?!

wheelymum

Lydia ist eine bloggende Mama. Sie ist hat zwei Kinder, einen Mann und ist blind. Ihr Mann ist sehend?! Zumnindest ist diese Frage oder Feststellung häufig ein Thema in Gesprächen. Lydia hat für die Blogreihe einen Gastbeitrag geschreiben. Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen, wenn ihr fragen habt, immer her damit und besucht doch Lydia auch einmal auf ihrem Blog.

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Fast ein Weihnachtskater

Das Foto zeigt zwei Katzen vor einer Haustür. Beide schauen einander an.

Als ich Gucki kennenlernte, war er kein Vierteljahr alt. An sich eine Handvoll Katze in Schwarz gehalten mit ein bisschen weiß auf der Brust und den Vorderpfoten. Er war ein verschmuster und zutraulicher Kater, der keine Tapeten zerkratzte, einen nicht ansprang und auch mit Kindern sehr gut zurechtkam.

Gucki liegt auf einem Stapel Kisten auf die ein Handtuch gelegt wurde.

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