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Schienenersatz trifft Personalmangel

Mittwoch, 8:00 Uhr. Eigentlich sollte ich längst im Blumenladen sein. Dort wartet ein vorbestellter Strauß auf mich. Ein Abschiedsgeschenk für eine Mitarbeiterin, die heute ihren letzten Arbeitstag in der Blindenselbsthilfe hat. Aber heute bin ich eben später dran. Sei’s drum.

 

Also los. Doch wo zum Kuckuck ist der Eingang des Blumenladens? Normalerweise stehen Pflanzen davor, aber heute – Fehlanzeige. Vermutlich, weil es noch früh ist. Ich laufe also elegant vorbei. Und weiter. Und weiter. Da ist die Tankstelle. – Moment mal, das war definitiv zu weit! Kommando zurück.

 

Irgendwann finde ich den Laden, aber nicht die Tür. Ich klopfe an die Scheibe, aber niemand nimmt Notiz von mir. Großartig. Und das ausgerechnet jetzt, wo ich Zeitdruck habe! Also Plan B: Ich rufe meinen Gärtner an, der sich tapfer durchtelefoniert, bis endlich jemand aus dem Laden auftaucht und mich von der Straße einsammelt. Zum Glück habe ich den Strauß vorbestellt – also nur noch bezahlen und weg hier.

 

Die Mitarbeiterin hilft mir noch über die Straße, weil die Ampel für blinde Menschen nicht nutzbar ist. Leider fehlen mir genau 20 Sekunden, um den Bus zu erwischen. Tja, der ist weg. Gut, dann eben ein Cappuccino in der Bäckerei – draußen in der Kälte eine halbe Stunde zu warten, ist keine Option.

 

Mit 30 Minuten Verspätung komme ich in der Blindenselbsthilfe an, überreiche den Strauß und erledige noch ein paar Dinge. Dann geht’s weiter ins Frankfurter Nordend. Normalerweise nehme ich die U-Bahn und steige in die Linie 36 um, aber heute nicht – Bauarbeiten. Also einmal mitten in die Stadt rein und dann wieder raus.

 

Doch damit nicht genug: Wegen Personalmangels endet meine U-Bahn an der Konstablerwache, also wieder umsteigen. Nach einer weiteren Stunde Verspätung erreiche ich endlich mein Ziel. Kaum erledigt, was zu erledigen war, entscheide ich: Zurück zur Blindenselbsthilfe.

 

Wieder U-Bahn, wieder Konstablerwache. Aber als ich auf dem Bahnsteig ankomme: Chaos. Keine Durchsagen, keine akustischen Infos, nichts. Ein freundlicher Mensch informiert mich, dass die U-Bahnen nicht fahren. Na wunderbar. Ein Mitarbeiter der VGF klärt uns auf: Schienenersatzverkehr mit Taxis. Abfahrt irgendwo zwischen Hauptwache und Eschenheimer Tor. Sehr präzise.

 

Also nach oben. Wo bitte sind diese Taxis? Keiner weiß es. Wir auch nicht. Angeblich haben sie gelbe Fähnchen, aber wenn man eines sieht, ist es schon voll. Meine Begleiterin und ich sind gut zu Fuß und marschieren zum Eschenheimer Tor – in der Hoffnung, dort weniger Chaos vorzufinden. Falsch gedacht. Die gleiche Idee hatten noch hundert andere Leute.

 

Nach einiger Drängelei schafft es meine Begleiterin, für mich einen Platz in einem Taxi zu ergattern. Allein hätte ich keine Chance gehabt – hier gilt das Gesetz „Wer zuerst kommt, fährt zuerst“. An meiner Station Fritz-Tarnow-Straße angekommen, frage ich den Fahrer, wo genau er hält. Seine Antwort? Schwammig mit ausländischem Akzent. Egal, raus hier.

 

Erst einmal horchen. Da! Die akustische Ampel für blinde Menschen! Jetzt weiß ich, wo ich bin. Noch fünf Minuten Fußweg, dann bin ich da. Ich bin heute schon genug gelaufen, also nehme ich den Fahrstuhl. Doch der hat andere Pläne. Stromausfall. Natürlich. Also Treppen.

 

Drei Stunden später ist der Strom zurück. Die U-Bahnen? Noch immer nicht. Einige blinde Kollegen, die zu einer Veranstaltung wollten, mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Ohne Strom, keine U-Bahn.

 

Ich will nur noch heim. An der U-Bahn-Haltestelle dieselbe Frage: Wo fährt der Schienenersatzverkehr ab? Keine Ahnung. Und kaum jemand hier, den ich fragen könnte. Irgendwann ruft eine Frau von der Seite: „Die U-Bahn fährt nicht!“ Ah ja, danke für den Hinweis, das hatte ich noch nicht bemerkt.

 

Aber Glück im Unglück: Für mich und einen anderen Herrn wird ein Bus aufgehalten. Drinnen erfahre ich, dass er nicht nach Frankfurt Süd fährt, sondern irgendwo endet – an einem Ort, den ich nicht kenne. Also an der Miquel-Adickes-Allee raus und hoffen, dass mich ein Schinenersatztaxi mitnimmt.

 

Zusammen mit einer anderen gestrandeten Mitfahrerin schaffe ich es tatsächlich, ein Taxi nach Frankfurt Süd zu ergattern. Dort angekommen – na klar – ist mein Bus nach Neu-Isenburg längst weg. Der nächste kommt in einer Stunde. Also S-Bahn.

 

Ab 20:00 Uhr fährt in Neu-Isenburg kein Stadtbus mehr, dafür gibt es den „KVG-Hopper“ – ein Sammeltaxi, das man über eine App bestellen muss. Die App ist nicht barrierefrei. Natürlich nicht. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als auf gut Glück in die S-Bahn zu steigen.

 

In Neu-Isenburg angekommen, reicht es mir endgültig. 13 Stunden unterwegs. Keine Lust mehr. Ich rufe ein Taxi und lasse mich heimfahren.

  An solchen Tagen habe ich volles Verständnis für Autofahrer, die sich weigern, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Nur sind diese für blinde Menschen, die wie ich allein unterwegs sind, alternativlos. Zum Glück ist nicht jeder Tag so ein logistischer Albtraum wie dieser Mittwoch.

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Allgemein Alltag

Vier wirksame Tipps einen Blinden zu stressen – Teil 5

Und hier ist er, der lang ersehnte vierte Teil meiner Serie vier wirksame Tipps einen Blinden zu stressen. Ich bedanke mich bei Euch, liebe Follower, für die vielen Anregungen nach den letzten Beiträgen, aus denen ich heute einige zusammengestellt habe.

Heute steht eine Personengruppe im Focus, die sonst nicht allzu viel Aufmerksamkeit erfährt. Sie sind Raumpflegerin oder Haushaltshilfe bei einem Blinden? Dann können Sie auf eine Vielfalt von Möglichkeiten zurückgreifen, um einen Blinden so richtig in Stress zu versetzen.

Fangen wir mit dem Klassiker an. Hier lassen Sie einfach nur den mit Wasser gefüllten Putzeimer mitten im Weg stehen. Achten Sie darauf, dass besagter Putzeimer sich in gebührendem Abstand zu Ihnen befindet, jedoch im selben Raum. Der Eimer sollte so gut gefüllt sein, dass er nicht sofort umfällt. Es reicht völlig aus, wenn der Blinde beim Laufen dagegentritt, und das Wasser zum Überschwappen bringt. Wenn Sie sich entschuldigen, dann bekunden Sie Ihr Mitleid und ermahnen Sie den Blinden doch langsamer zu laufen. Machen Sie ihn darauf aufmerksam, dass der Boden jetzt nass ist.

Fühlen Sie sich wie zuhause. Wenn Sie einen Gegenstand finden, der Ihrer Meinung nach woanders stehen sollte, bitte, tun Sie sich keinen Zwang an, und stellen Sie ihn an den richtigen Platz. Schließlich soll es nach Ihrer Arbeit ordentlich in der Wohnung des Blinden aussehen. Besonders eignen sich hier Gegenstände wie der Blindenstock, Handy, Schlüsselbund oder Handtasche.

Bringen Sie etwas Abwechslung in Ihren Putzalltag, und räumen Sie Gegenstände, die Sie auf Schränken und Kommoden beim Staubwischen stören, in darunter befindliche Schubladen oder Schrankfächer. Sollte der Blinde sich bei Ihnen beschweren, sagen Sie einfach, dass Sie es gut gemeint haben. Alternativ darf es auch die halbe Wahrheit sein, nämlich, dass Sie vergessen haben die Sachen nach dem Putzen wieder zurückzustellen. Handelt es sich um einen Haushalt mit mehreren Personen, so können Sie auf erweiterte Möglichkeiten zurückgreifen. Ein Klassiker ist die Sache mit dem Sortieren der Wäsche. Sehen Sie einen vollen Wäscheständer mit getrockneter Wäsche, so legen Sie diese zusammen, und sortieren Sie sie in die unterschiedlichen Kleiderschränke ein. Sollten Sie sich nicht sicher sein, um wessen Wäschestück es sich bei einigen Stücken handelt, Knobeln Sie oder würfeln es aus. Auch wenn der Blinde zuhause ist, ist es unnötig ihn zu fragen. Er wird früh genug herausfinden, dass sich einige Kleidungsstücke mit unbekanntem Ziel verflüchtigt haben. Besonders nachhaltig ist eine solche Aktion, wenn Kinder oder junge Erwachsene im Haushalt leben.

Mein nächster Tipp eignet sich besonders für Haushalte von Blinden, die überwiegend alleine leben. Stört es Sie, dass verschiedene Papiere auf verschiedenen Stapeln liegen? Damit Sie Flächen wie einen Schreibtisch mal umfassend reinigen können, empfiehlt es sich alle Papiere auf einen ordentlichen, ästhetisch aussehenden Haufen zu legen. Wenn es Ihnen besser gefällt, ordnen Sie die Papiere nach Größe oder Farbe. Legen Sie nach getaner Arbeit den Stapel fein säuberlich auf den Schreibtisch. Für hart gesottene eignen sich ganz besonders handschriftlich verfasste Dokumente. Diese können von kaum einem Vorlesegerät entschlüsselt werden. Der Blinde wird also Zeit in die Herstellung seiner gewohnten Ordnung investieren müssen.

Liebe Raumpfleger und Putzkräfte! Ich hoffe, dass ich Ihnen die eine oder andere Anregung an die Hand geben konnte. Liebe Mitleser! Vielleicht habt Ihr weitere Ideen, die diese Liste vervollständigen. Ich lade Euch ein, diese in die Kommentare zu schreiben.

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Allgemein Alltag unterwegs Zu Gast auf lydiaswelt

Blind Taxi fahren ist Kommunikation

Niklas ist Mitte 30, ist vollzeit berufstätig und spielt in seiner Freizeit Showdown. 2018 war er bereits mit dem Beitrag Inklusion, ich war immer die Ausnahme bei mir zu Gast.

Vergangenen Freitag den 12.01.2024 haben wir uns mit 3 Blinden in Frankfurt-Höchst am Bahnsteig getroffen, um gemeinsam zu einem in der nähe liegendem Lokal zu gehen.

Da unsere Begleitung, mit der wir dort verabredet waren, sich verspätete, beschlossen wir mit dem Taxi in das Lokal zu fahren. Denn wir alle kannten die Wegstrecke nicht.

Am Taxistand befand sich kein Wagen. Also beschlossen wir uns mit der Uber-App zu behelfen.

Ich bestellte uns also ein Uber, zum Höchster Bahnhof.

Die Schwierigkeiten begannen schon damit, dass der Fahrer uns nicht fand, obwohl wir über die App zu orten waren. Außerdem waren wir alle drei gut sichtbar mit einem Blindenlangstock gekennzeichnet.

Als er uns dann endlich über Telefon gefunden hatte, Fuhr er zu der Adresse des Lokals, und blieb einfach stehen, obwohl dort kein Gasthaus zu sehen war, weil seine Navigation anzeigte, dass er sein Ziel erreicht habe.

Die Tatsache, dass wir blind sind interessierte den Herren nicht, oder er verstand es nicht. Das wissen wir nicht. Auf jeden Fall, mussten wir dann Passanten nach dem zu fahrenden Weg fragen.

Endlich angekommen, baten wir den Fahrer uns zum Eingang zu begleiten. Anstatt dies zu tun, ließ er uns aussteigen, machte die Türen zu und fuhr sofort los. Wir drei Blinde staunten nicht schlecht, dass er uns quasi einfach stehen gelassen hatte. Wir fanden zum Glück jemanden, der uns half den Eingang des Lokals zu finden.

Wenn blinde Menschen ein Taxi rufen, dann ist es ganz oft deshalb, weil sie die Wegstrecke nicht finden. Da wir keine Hausnummern lesen können, sind gerade für blinde Nutzer eines Smartphone Systeme, die einen Orten, eine gute Sache. Und wenn es nicht klappt, dann können Fahrer und Fahrgast miteinander telefonieren. Ich mache es so, dass ich dem Fahrer vorab eine Nachricht schicke, in der ich auf meine Sehbehinderung hinweise, damit er mich findet und anspricht. Das setzt eine fuktionierende Kommunikation voraus. Wenn aber der Fahrer, wie in der Story von Niklas, kein ausreichendes Deutsch spricht, ist das nicht möglich. Ich vertrete ganz klar die Auffassung, dass jemand, der mit Menschen arbeitet, die Landessprache ausreichend beherrschen muss. Das gilt nicht nur für Taxi und Mietwagen, sondern auch für den öffentlichen Nahverkehr. Gleiches gilt auch für die Fahrt als Dienstleistung. Der Fahrer sollte wissen, dass Menschen mit einem weißen Langstock eine Sehbehinderung haben. So was wie einen einfach stehen lassen und wegfahren geht gar nicht. Also, wenn jemand eine E-Mail oder Hotline hat, bei der man wirksam Fahrten reklamieren kann, dann gern hier in die Kommentare schreiben.

Und jetzt lade ich Euch ein in den Kommentaren über dieses Thema zu diskutieren.

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Allgemein Alltag Bildung unterwegs

Vier wirksame Tipps einen Blinden zu stressen – Teil 4

Und hier kommt er, der nächste Teil meines Ratgebers „Vierwirksame Tipps, einen Blinden zu stressen“. Danke an Euch für die vielen Tipps aus Insiderkreisen, die mich immer wieder erreichen, und die diese Beiträge erst möglich machen.

Heute wende ich mich an Mitarbeiter der Gastronomie, und an jene, die es noch werden möchten. Denn auch hier gibt es ganz viele Möglichkeiten, einen Blinden zu stressen. 

Betritt dieser den Gastraum mit sehender Begleitung, dann sprechen Sie ausschließlich mit ihr. Bringen Sie dabei zum Ausdruck, dass Sie es wunderbar finden, dass sie die blinde Person so toll betreut. Begleiten Sie die Gäste zum Tisch, und fragen Sie die sehende Begleitung wo der Blinde sitzen möchte. Grundsätzlich ist diese auch Ihr Ansprechpartner, wenn Sie Fragen an den Blinden haben. Das gilt auch für die Bestellung von Speisen und Getränken.

Hat der Blinde den Gastraum alleine gefunden, schauen Sie ihm eine Weile dabei zu, wie er sich seinen Weg zwischen Tischen und Stühlen sucht. Geben Sie ihm Gelegenheit die Einrichtung eigenständig kennenzulernen, und sammeln Sie ihn anschließend ein. Er wird Sie nach einem freien Tisch fragen. Zeigen Sie auf einen Tisch und sagen: „Da hinten ist noch ein Platz frei!“. Bittet er Sie darum, ihn hinzuführen, schieben Sie ihn vor sich her und warnen dabei vor jeder noch so kleinen Unebenheit am Boden. Vergessen Sie nicht, ihn auf den Sitzplatz zu drücken und ihn mit samt des Stuhls an den Tisch zu schieben.

Sobald Sie die Getränkebestellung aufgenommen haben, versorgen Sie den Blinden wortlos mit einer Speisekarte und lassen ihn für längere Zeit allein. Fragen Sie anschließend nach seinem Essenswunsch. Bekunden Sie Ihr Mitleid darüber, dass er die Speisekarte nicht selbst lesen kann. Bieten Sie an, ihm beim Kleinschneiden der Speisen zu helfen, und stellen Sie hin und wieder sein Getränk um.

Gehen Sie davon aus, dass der Blinde sich selbst meldet, wenn er zahlen möchte. Legen Sie ihm dann die Rechnung hin und gehen wieder. Möchte er mit Karte zahlen, so macht sich ein Bezahlterminal mit Touchscreen besonders gut. Der Blinde wird Ihnen sagen, dass er ohne fühlbare Tasten seine PIN nicht alleine eingeben kann. Bieten Sie an, dies für ihn zu tun. Auch hier dürfen Sie Ihr Mitleid bekunden. 

Besitzen Sie ein Fastfood-Restaurant mit Bestellterminal? Dann ist es für Sie richtig einfach, den Blinden in Stress zu versetzen. Der  Blinde wird erst mal zum Tresen kommen und Ihnen sagen, dass er das Bestellterminal nicht bedienen kann. Achten Sie darauf, dass er auf Mitarbeiter trifft, deren Deutschkenntnisse das Sprachniveau  A1 nicht überschreiten. Ist die Bestellung mit Hilfe des Mitarbeiters gemacht, stellen Sie ihm das Tablett mit dem Essen wortlos hin und warten bis der Blinde danach fragt. Bittet er darum, ihm das Essen an den Platz zu tragen, dürfen Sie sagen, dass hier Selbstbedienung ist oder Sie nehmen das Tablett und gehen ca. vier Meter voraus. Geben Sie nur dann einen Ton von sich, wenn der Blinde nach Ihnen ruft. Testen Sie aus wie schnell der Blinde auf Kurven zwischen Tischen und Stühlen reagiert, und lassen Sie sich nicht durch Zurufe anderer Gäste irritieren. Beobachten Sie die Lage. Greifen sie erst ein, wenn ein anderer Gast Anstalten macht, dem Blinden zu helfen. Nehmen Sie dabei den Blinden an die Hand oder schieben ihn vor sich her. 

Das waren die Tipps für heute. Und wie immer erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr sind das Anregungen Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Haben Sie weitere Tipps für mich? Nur zu. Schreiben Sie diese gern in die Kommentare.

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Allgemein Alltag Bildung

So hören auch blinde Menschen Deine Fotos auf Instagram

Wer Instagram hört, denkt sofort an viele Fotos und Videos. Der Text ist eher Nebensache. Schließlich sagt ein Bild mehr als 1000 Worte.

Für blinde Menschen sind die tausend Worte lieber als ein Foto. Allerdings schließt das Eine das Andere nicht aus. Im Rahmen der Barrierefreiheit hat Instagram die Möglichkeit geschaffen Fotos mit einem Alternativtext zu versehen. Dieser bleibt unsichtbar, und wird nur von den Vorleseprogrammen für Menschen mit Sehbehinderung vorgelesen. Dadurch wird auch Instagram für unseren Personenkreis interessant.

Im folgenden Video zeigt meine Tochter am praktischen Beispiel, wie mit nur wenigen Klicks ein Alternativtext auf Instagram erstellt werden kann. Meinen Instagram Account findet Ihr unter @

So hören auch Blinde Deine Fotos auf Instagram