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Allgemein unterwegs

Mit Bus und Bahn zum Bloggertreffen

Das Foto zeigt mich in einer Straßenbahn. Ich habe eine schwarze Winterjacke an, und den Blindenstock in der rechten Hand. Der Blick ist aus dem Fenster gerichtet.

Schon oft hatte ich von Blloggertreffen gehört. Aber wirklich etwas darunter vorstellen konnte ich mir nichts. Außer dass sich Blogger treffen. Dennoch fand ich die Idee spannend sich mit anderen auszutauschen. Doch die meisten Bloggertreffen, von denen ich gehört hatte, waren zu weit weg. Und eben mal drei Stunden einfache Wegstrecke zu einem Bloggertreffen zu fahren? Nein, nicht wirklich.

Vor ein paar ‚Wochen stolperte ich auf ein Posting von Matthias Grün, der anfragte ob Interesse da sei sich in Frankfurt zu treffen. Ich fand die Idee echt gut und trug mir den Termin, der recht bald feststand, gleich mal in meinen digitalen IPhonekalender ein. Meinen Kalender führe ich auf meinem IPhone. Es hat eine sprechende Bedienungshilfe, so dass ich jederzeit und überall darauf zugreifen kann. Das IPhone liest mir den Eintrag mit Hilfe einer synthetischen Stimme vor.

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Allgemein blinde Eltern

Eltern mit Behinderung: Aber ihr Mann ist doch sehend?!

Avatar von wheelymumwheelymum

Lydia ist eine bloggende Mama. Sie ist hat zwei Kinder, einen Mann und ist blind. Ihr Mann ist sehend?! Zumnindest ist diese Frage oder Feststellung häufig ein Thema in Gesprächen. Lydia hat für die Blogreihe einen Gastbeitrag geschreiben. Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen, wenn ihr fragen habt, immer her damit und besucht doch Lydia auch einmal auf ihrem Blog.

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Allgemein

Fast ein Weihnachtskater

Das Foto zeigt zwei Katzen vor einer Haustür. Beide schauen einander an.

Als ich Gucki kennenlernte, war er kein Vierteljahr alt. An sich eine Handvoll Katze in Schwarz gehalten mit ein bisschen weiß auf der Brust und den Vorderpfoten. Er war ein verschmuster und zutraulicher Kater, der keine Tapeten zerkratzte, einen nicht ansprang und auch mit Kindern sehr gut zurechtkam.

Gucki liegt auf einem Stapel Kisten auf die ein Handtuch gelegt wurde.

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Allgemein Alltag unterwegs

Auch Blinde haben mal schlechte Laune

Es ist Sonntag und später Nachmittag. Am Abend findet eine Familienfeier statt, für die ich mich noch fertig machen muss. Am Nachmittag hatte ich ein Treffen in Friedberg, die SBahn habe ich nur bekommen, weil sie Verspätung hatte, und ohnehin bin ich eine Stunde später als ursprünglich geplant zuhause. Kurz, ich bin voll im Stress. Und weil im Linienbus mal wieder die Ansage der Haltestellen abgeschaltet war, bin ich auch noch zu weit gefahren. Gut, dass mir der weg vertraut ist.

Ich gehe sehr zügig meinen Weg. Plötzlich taucht in meinem eingeschränkten Blickfeld ein Mensch auf, der langsamer unterwegs ist als ich. Ich versuche zu überholen, geht aber nicht, da dieser Mensch in dieselbe Richtung ausweicht wie ich. Meine Bitte mir Platz zu machen wird entweder nicht gehört oder einfach ignoriert. Aber ich will jetzt hier vorbei! Also weiche ich auf den Fahrradweg aus. Plötzlich werde ich von einem Arm aufgehalten, der sich mir ausgebreitet in den Weg legt. Und das in Brusthöhe. Das tut ganz schön weh. Geht’s noch? Fast hätte ich mich auf die Nase gelegt. Und als ob das nicht ausreicht kommt die weibliche Stimme aus dem Hintergrund und mault mich an: „Machen Sie langsam, sie sehen doch nix“. Dabei krallt sich eine zweite Hand in meine Jacke.

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Allgemein Alltag

Wie erkennen Blinde Geld?

Auf dem Foto bin ich in einem Fachgeschäft für Handarbeit zu sehen. Ich habemeine linke Hand über den Ladentisch gestreckt, und jemand legt mir Wechselgeld hinein. Den Blindenstock habe ich unter den rechten Arm geklemmt.

Ich bin leidenschaftliche Strickerin. Dabei kann ich mich entspannen, besser konzentrieren oder einfach nur die Hände beschäftigt halten. Und wenn ich dann im Handarbeitsladen meines Vertrauens gehen und mir Anregungen holen kann, dann ist der Tag gerettet. Da ich nicht wie ein normal sehender in einer Zeitschrift für Handarbeit schmökern kann, liebe ich es mit der Ladeninhaberin zu quatschen, mir Anregungen zu holen oder mir anzusehen was sie gerade in Arbeit hat.

Eigentlich hatte ich heute nicht vor etwas Neues zukaufen, bevor ich die Wolle aus meinem strickkorb verarbeitet habe. Aber die Wolle hier ist einfach zu schön. Die muss ich mitnehmen. Also Den Geldbeutel aus der Tasche geholt, und das Geld über den Tisch geschoben.