Beyond-seeing, Mode ohne zu sehen

2 blinde Frauen betasten ein Kleidungsstück

Die Sonne scheint. Ich sitze auf einer Bank unter Bäumen. Zu sehen sind ein Kiesweg, dahinter ein Brunnen mit Wasserspielen und Menschen unterschiedlichen Alters.

Schade, dass Du das nicht sehen kannst, würde jetzt der ein oder andere sagen. Und aus der Sicht des normal Sehenden Betrachters ist das nachvollziehbar. Wenn der Fokus allein auf das Sehen gelegt wird, entgeht einem so manches. Daher dieselbe Situation mit ausgeblendetem Auge. Nämlich so, wie sie sich für mich mit ca. 2 % Restsehen darstellt.

Ich sitze auf einer Bank. Vor mir muss sich ein Schotterweg befinden, auf dem hin und wieder Leute vorbeilaufen. Dahinter plätschert ein Brunnen mit einem Wasserspiel. Ab und zu verirrt sich ein Wassertropfen in meine Richtung. In den Bäumen zwitschern Vögel und am Wasser spielen Kinder. Links von mir macht jemand Musik. Auf meiner Haut spüre ich die Nachmittagssonne, und ein leichter Wind fährt durch mein Haar. Auf der benachbarten Bank höre ich wie sich Menschen in französischer Sprache unterhalten.

Ich muss nicht sehen können, um etwas schön oder entspannend zu finden. Schönheit lebt von meiner eigenen Wahrnehmung und natürlich von meinem Geschmack. Nicht jeder findet es entspannend, wenn er Kinderstimmen oder Vogelgezwitscher hört.

Im Oktober 2016 initiierte das Goethe-Institut Paris in Zusammenarbeit mit vier renommierten Modehochschulen aus Deutschland, Frankreich, Schweden und Belgien das Recherche- und Ausstellungsprojekt BEYOND SEEING. Im Rahmen von internationalen Recherche-Workshops, einer Ausstellung und einem diskursiven Begleitprogramm zielt das Projekt darauf ab, Mode in einem Zusammenspiel von Sinneswahrnehmungen über den visuellen Reiz hinaus erfahrbar zu machen. Bislang nicht miteinander in Berührung gekommene Zielgruppen – Designstudierende, blinde und sehbehinderte Teilnehmer, sowie Experten verschiedenster künstlerischer Disziplinen – werden erstmalig zusammengebracht, um gemeinsam innovative Designkonzepte zu entwickeln. Dieses Projekt durfte ich als blinde Bloggerin aus Deutschland ein stückweit begleiten. In meinem Beitrag Mode, Kunst und Shoppingtour hatte ich über die Veranstaltung aus dem Oktober 2017 in Berlin berichtet.

Die abschließende Veranstaltung fand ab dem 18.01.2018 in Paris statt. Neben der Ausstellung der renommierten Modehochschulen aus Frankreich.

Deutschland, Schweden und Belgien fand ein umfangreiches Rahmenprogramm statt, zu dem alle Beteiligten eingeladen wurden. In meinem Beitrag Nähen ohne zu sehen, so geht’s habe ich über einen Nähworkshop berichtet, der von Reiner Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband DBSV angeboten wurde.

Nach zwei Jahren voller Konferenzen, Recherchen, Workshops und kreativer Schaffensprozesse, wurden die fertigen Kollektionen der Modestudierenden nun endlich präsentiert. Dort trafen verschiedenste Ansätze auf vielfältige Designs, die vor allem neugierig auf eines gemacht haben: Die Geschichte hinter der Kollektion.

Die erste Kollektion, die ich betastet habe, war die ‚Invisible Imagination‘ von Verena Kuen aus Berlin. Sie hat sich mit den Träumen einer spät erblindeten Berlinerin auseinandergesetzt. Eines der drei Kleider bestand zur Hälfte aus Seide, und Silikon. Er stellt den Traum eines halb abgebrannten Baums dar, wobei die Seide für die lebendige, das Silikon für die tote Hälfte steht.

In der schwedischen Kollektion ‚Sonic Haptic Wardrobe‘ etwa lag der Fokus mehr auf der Haptik von Kleidungsstücken. Diese bestanden aus unterschiedlichen Materealien mit unterschiedlicher Oberfläche. Muster wie Pünktchen wurden durch dreidimensionale Applikationen fühlbar gemacht. Mit eingearbeiteten Glöckchen oder Schmirgelpapier veränderte sich sogar die Akustik, wenn man darüberstrich. Um passende Textilien zu finden, haben die Studierenden zahlreiche Interviews mit blinden und sehbehinderten Menschen geführt.

Einen ganz anderen Ansatz verfolgte Maxi Tilch aus Berlin. Sie ließ sich dadurch inspirieren, dass sie für sie unbekannte Orte mit verbundenen Augen besuchte. Ihre Kollektion heißt ,Perception of Space‘ und experimentiert damit, wie man einen Raum erleben und mit ihm interagieren kann, ohne ihn jemals gesehen zu haben. Sehr räumlich sind deshalb auch ihre Entwürfe geworden, sie stehen für ein Zelt, ein Wohnzimmer und eine Bahnhaltestelle. Sie hat in abstrakten Silhouetten Stoffe verarbeitet, die sowohl optisch als auch haptisch verschiedene Erinnerungen wachrufen. Im Wohnzimmer zum Beispiel das geblümte und Samtweiche Sofa der Oma oder beim Zelt die typisch knisternde Plane. Beim Entwerfen ging es anders als bei „normalen“ Kollektionen nicht um den ästhetischen Aspekt, sondern vielmehr um die haptische Wahrnehmung. Für mich waren die einzelnen Stoffe und Formen tastbar, nicht aber alle dargestellten Modelle. Auf die Bahngleise wäre ich von alleine nie gekommen, ohne die Geschichte hinter der Inspiration zu kennen.

Es wurden nicht nur Kollektionen ausgestellt, sondern auch diverse Workshops rund um das Thema Wahrnehmung angeboten. Ebenso wurde in Filmsequenzen und einer Bilderausstellung das Thema Wahrnehmung von allen Seiten beleuchtet.
Hier noch die Links zu den Beiträgen der eingeladenen Bloggerinnen auf einen Blick:
Der Beitrag von Pauline, sehbehinderte Bloggerin aus Belgien.

Die Seite von Typhaine, sehende Bloggerin aus Frankreich.

Sowie der deutschsprachige Beitrag von Sonja, sehende Bloggerin aus Deutschland.

Die Beiträge sollen in einem Gesamtwerk die jeweilige Perspektive aufgrund unterschiedlicher Wahrnehmung aufzeigen. Die Ausstellung ist bei allen dieselbe, die Werke und Designer ebenfalls. Die Unterschiede liegen schlichtweg in der Wahrnehmung. Ein Unterschied besteht zwischen sehen oder nicht sehen, sowie das Verständnis der einzelnen Personen von Kunst, Mode und der Geschichte der Inspiration.

An dieser Stelle möchte ich dem Goetheinstitut in Paris für die Einladung zur Ausstellung danken, und auf dessen Artikel verweisen. Und ein ganz persönlicher Dank gilt Sonja vom Goldfasanblog, die mir mit dem Beitragsbild und einigen Links ausgeholfen hat.

Nähkurs, Kunst und Shopping – Mode jenseits des Sehens

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Mode hatte immer irgendwas mit Kleidung zu tun. Soweit, so gut. Und lange Zeit war dieses Gebiet für mich absolut verschlossen.

Zur Erklärung. Ich verfüge über einen Sehrest von ca. 2 %. Ich bin somit dem Gesetz nach blind.

Meine Augenerkrankung bringt es mit sich, dass ich keine Farben als solche wahrnehmen kann, sondern lediglich Grautöne. Für mich ist also eine Sache hell, heller als etwas anderes, oder einfach nur dunkel. Ich kann sehen, wenn ein Kleidungsstück gestreift, gemustert oder einfarbig ist. Und je nach Kontrast erkenne ich auch noch das grobe Muster.

Alles was irgendwie mit Farben zu tun hat, kann ich somit nicht wahrnehmen. Farben sind für mich optische Ereignisse, die ich nicht wahrnehme. Da diese aber im Laufe eines Lebens unter normal sehenden Menschen immer mehr an Wichtigkeit zunehmen, je älter man wird, habe ich versucht Farben wie Vokabeln zu erlernen. Ich habe gelernt, dass meine Haare schwarz sind, dass meine Hautfarbe etwas braun ist, und dass ich den Kaffee gern Haselnuss braun trinke, wenn mich jemand nach der Menge Milch in der Tasse fragt. Es gehörte für mich somit zu einer Art Allgemeinbildung.

Fasse ich einen Stoff an, so ist für mich vor allem wichtig, wie dieser sich anfühlt. Ich mag weiche Stoffe. Und ich mag bestimmte Schnitte. Ein Kleidungsstück muss sich für mich einfach beim Tragen gut anfühlen, damit ich es behalten möchte. Die Farbe ist wichtig, wenn ich mich damit in freier Wildbahn bewegen möchte. Und hier kommt die optische Kontrolle, die mir Auskunft darüber gibt, ob das Kleidungsstück an mir gut aussieht.

Kleiderkauf ist stets Geschmacksache. Dementsprechend ist auch die Beratung. Ich habe inzwischen gelernt, dass ich in Geschäfte gehe, wo man mich schon mal gut beraten hat, oder ich nehme mir eine Person meines Vertrauens mit. Denn es ist mir wichtig, dass mein Kleidungsstil nicht negativ auffällt. Und da ich nun mal die Optik, die unter sehenden Menschen eine entscheidende Rolle spielt, nicht kontrollieren kann, lasse ich mir da gern helfen. Einkauf von Kleidung ist somit ein steter Kompromiss. Zum einen muss es optisch zu mir passen, zum zweiten muss ich mich aber auch darin wohl fühlen.
Ein Mythos besagt, dass Menschen mit einer Sehbehinderung stets die Ladenhüter verkauft bekommen, weil sie es nicht sehen. Und in Einzelfällen mag das auch so sein. Schwarze Schafe gibt es schließlich überall. Dazu kommt, dass es auch blinde Menschen gibt, die wie manche Sehende auch, nicht auf ihr Äußeres achten, und sich auch nicht durch Freunde oder andere Personen beraten lassen möchten. Und wieder andere sind stets stylisch gekleidet. Und irgendwo dazwischen bewege ich mich.
In der Zeit vom 11.10.2017  bis 12.10.2017 nahm ich am Projekt BEYOND SEEING INNOVATIVES MODEDESIGN MIT ALLEN SINNEN teil.
Hierbei handelt es sich um ein

RECHERCHE- UND AUSSTELLUNGSPROJEKT DES GOETHE-INSTITUTS PARIS

IN Zusammenarbeit mit:

ESMOD, BERLIN

IFM – INSTITUT FRANCAIS DE LA MODE, PARIS

LA CAMBRE, BRÜSSEL

SWEDISH SCHOOL OF TEXTILES, BORÅS

HOCHSCHULE WISMAR, WISMAR

SOWIE DEN BLINDEN- UND SEHBEHINDERTENVERBÄNDEN ALLER an diesem Projekt BETEILIGTEN Länder.

Bereits Im Oktober 2016 initiierte das Goethe-Institut Paris in Zusammenarbeit mit vier renommierten Modehochschulen aus Deutschland, Frankreich, Schweden und Belgien das Recherche- und  Ausstellungsprojekt Projekt BEYOND SEEING. Im Rahmen von internationalen Recherche-Workshops, einer Ausstellung und einem diskursiven Begleitprogramm zielt das Projekt darauf ab, Mode in einem Zusammenspiel von Sinneswahrnehmungen über den visuellen Reiz hinaus wahrnehmbar zu machen. Bislang nicht miteinander in Berührung gekommene Zielgruppen – Designstudierende, blinde und sehbehinderte Teilnehmer sowie Experten verschiedenster künstlerischer  Disziplinen – werden erstmalig zusammengebracht, um gemeinsam innovative Designkonzepte zu entwickeln.

Mehr über das Projekt beim Goethe Institut gibt es hier.

Für unsere Veranstaltung suchte man unter anderen zwei Blogger aus Deutschland mit und ohne Sehbehinderung. Außerdem wurden zwei weitere Blogger aus Frankreich und Belgien eingeladen. Wir sollten an einem entsprechenden Programm teilnehmen und über unsere Erfahrungen aus unserer jeweiligen Perspektive schreiben.

Auf dem Programm standen ein Nähworkshop, eine gemeinsame Diskussionsrunde, ein Besuch in der Berlinischen Galerie und eine gemeinsame Shoppingtour.

Da meine Anreise recht lang war, reiste ich bereits am 10.10.2017 nach Berlin. Begleitet wurde ich von meiner Tochter, die gerade Herbstferien hatte. Wir Bloggerinnen wurden in der Regenbogenfabrik untergebracht. Somit musste ich mich nicht mehr um eine Zimmerreservierung kümmern.
Treffpunkt war um 12:30 Uhr an der Rezeption der Regenbogenfabrik.
Dabei waren: Typhaine Augusto, sehende Bloggerin aus Frankreich, Pauline Debouck, sehbehinderte Bloggerin aus Belgien, Sonja Köllinger, sehende Bloggerin aus Deutschland, Katharina Scriba und Timo Unger vom Goetheinstitut in Paris und Reiner Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband.

Nachdem wir uns miteinander bekannt gemacht hatten, ging es auch schon zu unserem ersten Programmpunkt.

In einem Atelier trafen wir Reiner Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, einen der Organisatoren des Nähkurses, und einige blinde und sehbehinderte Teilnehmer des Nähworkshops. Die Professoren von ESMOD Torbjörn Uldam und Jasmina Benferat und ihre Helfer Maxi und Verena standen uns mit Rat und Hilfe zur Seite.
Reiner erklärte uns die Aufgabenstellung, die da lautete aus drei Quadraten eine Stofftasche zu fertigen. Ein entsprechendes Muster wurde rumgegeben. Außerdem gab es eine Kurzanleitung in gedruckter Schrift und Braille, so dass jeder Teilnehmer die für ihn geeignete Form auswählen konnte.

Wir Bloggerinnen sollten uns zu zweit zusammentun, nämlich eine sehende und eine blinde Bloggerin.
Sonja und ich saßen zusammen, und waren in der ersten Stunde ausschließlich damit beschäftigt die drei Quadrate aus dem Stoff zu schneiden. Sonja maß aus und zeichnete die ersten Schnittlinien an. Dann fixierten wir diese mit einem waagerechten Ding so, dass man mit der Schere am Stoff entlang schneiden konnte. Da das bei uns nicht wirklich funktionieren wollte, Fixierte Sonja den Stoff, während ich mit der Schere an der Kante entlang schnitt. Später lernte ich den Cutter kennen.

Lydia mit Cutter in der Hand
Lydia mit Cutter in der Hand
Er funktioniert wie ein Pizzaschneider. Eine Schneidematte zum Schutz des Tisches drunter gelegt, und schon konnte es losgehen. Das Gerät ist scharf und schneidet präzise. Und es geht schneller als das Schneiden mit der Schere.

Nun ging es darum von zwei der drei Quadrate zwei Kanten zu knicken und mit Stecknadeln zu befestigen. Diese sollten später umgenäht werden. damit die Kannte auch den Kräften einer Nähmaschine stand hielt, wurden die Kannten mit einem Bügeleisen gebügelt. Damit entstand eine präzise Kante, die man sehr gut erfühlen konnte.
Jetzt ging es an die Nähmaschine. Für mich war es das erste Mal, dass ich ein solches Gerät von Nahem fühlte.

Lydia mit Helferin an der Nähmaschine
Lydia mit Helferin an der Nähmaschine
Dementsprechend groß war mein Respekt davor. Meine Helferin wies mich in die Bedienung der Nähmaschine ein. Sie zeigte mir wo der Stoff liegen musste, welche Schalter ich betätigen musste, um Stoff und Nadel zu bewegen, und wie man den Stoff richtig hält. Es funktionierte erstaunlich gut, so dass ich mir gut vorstellen könnte das in Ruhe noch mal auszuprobieren. Wenn sich das ergibt, werde ich auf meinem Blog darüber berichten.

Nach dem Nähworkshop gingen alle Teilnehmer gemeinsam in ein nahegelegenes Restaurant, wo wir außer gutem Essen ausreichend Gelegenheit hatten über das Projekt und unsere Erfahrungen zu sprechen. Mein Problem war mein nur mäßiges Englisch. Ich verstehe das Meiste irgendwie, tue mich aber schwer damit Dinge auf Englisch zu formulieren. Aber da musste ich durch. Und unsere Organisatoren halfen hier auch mal als Übersetzer aus.

Nach einem Frühstück im Hostel ging es am nächsten Morgen in Richtung Berlinische Galerie. Reiner führte uns durch die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem DBSV für blinde und sehbehinderte Besucher etwas verändert wurde. Z. B. befanden sich Leitstreifen am Boden, die mit dem Blindenstock oder den Füßen ertastet werden können. Außerdem hatte man einigen Gemälden tastbare Reliefs beigefügt, die Reiner uns erklärte.

berlinische galerie lydia vor bild von eugen spiro und tastbild
berlinische galerie lydia vor bild von eugen spiro und tastbild
Unsere sehenden Teilnehmer konnten sich eine Augenbinde aufsetzen, und sowohl Leitstreifen, als auch Bilder ertasten. Mit Hilfe einer App, die sich noch im Betatest befindet, soll es möglich sein sich blind allein durch die Ausstellung zu bewegen, und die Informationen, die sonst nur sichtbar sind, akustisch abzurufen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand Shopping an. Wir besuchten einen Second Hand Shop.

Blick in den Second Hand Shop sichtbar sind viele Klamotten
Blick in den Second Hand Shop sichtbar sind viele Klamotten
Zuerst sollte sich jeder ca. 10 Minuten alleine im Geschäft bewegen, und sich einen Überblick verschaffen. Anschließend sollten eine sehende und eine blinde Bloggerin gemeinsam auf Schnäppchensuche gehen.
In mir unbekannten Geschäften fehlt mir die Orientierung, um mir einen Überblick zu verschaffen. Die einzige Option mich alleine zu orientieren ist systematisch durch die Reihen der Kleiderständer und Regale zu gehen. das erklärte ich Katharina, die  mit mir durch das Geschäft ging, und mir die grobe Struktur erklärte. Anschließend taten wir uns zu zweit zusammen. Sonja und ich zogen gemeinsam los. Wir hatten ein kleines Budget für den Kleiderkauf bekommen.
Shoppen ist für mich meist eine Notwendigkeit. Ich kann nur selten Genuss dabei empfinden. Daher hatte ich auch keine Erwartungshaltung. Sonja und ich waren noch nie miteinander shoppen, und wir kannten uns gerade mal einen Tag lang.
Für mich fanden wir einen Rock und ein Oberteil, welches sich für mich schön anfühlte, und von Sonja als zu mir passend beurteilt wurde.

Timo brachte uns Bloggerinnen zu unserer Unterkunft zurück, wo es dann endgültig Abschied nehmen hieß. Ich denke, dass das ein guter Erfahrungsaustausch war, und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung in Paris.