Ergebnis der BlogParade zum Thema Respekt

Blogparade

Manche Dinge brauchen etwas Zeit, um zu einem guten Ende zu kommen. So auch die Ergebnisse der Blogparade zum Thema Respekt, zu der ich im August 2018 aufgerufen hatte. Ein Thema, welches mir eine bunte Vielfalt an Beiträgen und Sichtweisen in den Kommentaren beschert hat. Und heute endlich sitze ich an meinem PC, und versuche ein bisschen Ordnung in diese vielen schönen Beiträge zu bringen. Besonders schön finde ich, dass so viele verschiedene Blogger mitgemacht haben, die vorher nicht zu meinen Lesern gehörten. Danke an diejenigen, die dies möglich gemacht haben, indem sie meine Blogparade verbreitet oder daran teilgenommen haben.
Und hier sind sie, die Autoren, die das Thema Respekt aus ihrer Sicht geschildert haben.

Gisela vom Blog Athenmosaik mit ihrem Beitrag Wenn die Unsichtbaren sichtbar werden.
Mathias vom Blog Sciodoo geht das Thema etwas sachlicher an, und schreibt über die Entstehung und Bedeutung von Respekt in einer funktionierenden Gesellschaft.
Silke vom Blog Agile-Parenting  schreibt ganz klar Respekt ist für alle da. Also auch unbedingt für Kinder.
Uschi vom Blog Ich tu was ich kann hat ebenfalls das Thema Respekt aus ihrer Sicht geschildert.
Natalie vom Blog Fundevogelnest schreibt in ihrem Beitrag im feinen Geflecht des Respektss aus der Sicht einer Pflegemutter ihre Gedanken auf.
Anne vom Blog Wortperlen hat ebenfalls mit einem Beitrag über Respekt mitgemacht.
Sandra vom Ratgeberblog Textskizzen hat Tipps zum respektvollen Kommunizieren zusammengetragen.
Lea von Kommunikatz schreibt ebenfalls über respektvoll kommunizieren aus der Sicht von Menschen mit Behinderung.
Sarah vom Blog Mutter und Sohn hat ebenfalls einen spannenden Beitrag eingereicht. Als getrennt erziehende Mutter fordert sie Respekt für Mütter, die den gesamten Alltag alleine stemmen.
Marita vom Blog Patchwork auf Augenhöhe schreibt in Respekt, ein menschliches Grundbedürfnis über die Beziehung von Kind und Stiefeltern.
Sabine von Sabine Omarow hat mit ihrem Beitrag Privileg mitgemacht.
Frank vom Blog Büchernarr hat ebenfalls seine Gedanken zum Thema Respekt aufgeschrieben, und sich viel Mühe mit den Informationsquellen gemacht.
Ebenfalls mitgemacht hat Dagmar vom Blog Traumspruch mit einem spannenden Beitrag.
Und zum guten Schluss hat Susanne mit ihrem Beitrag sich helfen lassen, damit es anderen gut geht mitgemacht. Da sie keinen eigenen Blog hat, habe ich ihren Beitrag bei mir eingestellt.
Ich hoffe, dass ich keinen der Beiträge vergessen habe. Wenn doch, dann schreibt mich an, damit ich es korrigieren kann.

Als ich zu dieser Blogparade aufgerufen habe, hatte ich eine ganz konkrete Inspiration. In meinem Umfeld wurde ein Kind dafür bestraft, dass es seine Meinung zu einem Thema äußerte, und diese Meinung sich nicht mit der einer erwachsenen Person deckte. Also wurde eben mal die Macht ausgespielt. Das hat für mich nichts mit Respekt zu tun, und ist einfach nur armselig. Respekt ist für mich keine Einbahnstraße, gepaart mit blindem Gehorsam. Und es ist kein Privileg von Erwachsenen, die meinen, jüngere Menschen haben ihnen Aufgrund des Altersunterschieds oder der verwandtschaftlichen Beziehung Respekt zu zollen.
Ich habe inzwischen erwachsene Kinder, zu denen ich eine liebevolle und respektvolle Beziehung habe. Das ist kein Schalter, den man einfach mal umlegen kann, und der Respekt ist da. Das ist jahrelange Arbeit. Und dazu gehört auch aushalten zu müssen, dass sich die Interessen und Meinungen nicht decken.

Ich habe ganz bewußt nicht viel zu den einzelnen Teilnehmern geschrieben. Bitte erweist ihnen den Respekt, und findet es selbst heraus, indem ihr ihre Beiträge lest.

Ergebnis der Blogparade was darf man Kindern zutrauen

Lydia steht lächelnd am Strand. Über ihrem Kopf steht der Schriftzug "Blogparade"

Seit ich einen eigenen Blog habe, beschäftige ich mich mit anderen Blogs zu unterschiedlichen Themen. Ich habe gelernt, dass man als Einzelkämpfer in der Bloggerszene sehr schnell untergehen kann. Und ich habe gelernt, dass Vernetzen ein gutes Instrument ist, um sich gegenseitig zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur darum potentielle Leser und Follower zu generieren, sondern auch darum gemeinsame Aktionen zum Erfolg zu führen. Ich weiß noch, wie ich zum ersten Mal für einen Nominierung zum Liebster Award vorgeschlagen wurde. Da war mein Blog gerade ein dreiviertel Jahr alt, und ich hatte gerade einmal eine Handvoll Follower vorzuweisen. Später entdeckte ich die Form der Blogparade, und machte hin und wieder mit, wenn mich das Thema ansprach, und wenn es meine Zeit erlaubte. Denn ich finde es eine gute, Sache, wenn unterschiedliche Blogger zu einem übergeordneten Thema einen Beitrag schreiben.
Den Gedanken eine eigene Blogparade zu schreiben, hatte ich früher schon mal. Aber irgendwie habe ich mich doch nicht so ran getraut. Erst recht, da es für mich etwas aufwändiger ist als für manch sehenden Nutzer. An dieser Stelle geht ein dickes Dankeschön an meinen Helfer im Hintergrund, der seit längerem dafür sorgt, dass meine Blogbeiträge Korrektur gelesen und formschön platziert werden.
Am 16.12.2018 habe ich meine erste Blogparade mit dem Titel Was darf man Kindern zutrauen gestartet. Diese lief bis zum 15.01.2019. Ich wollte Menschen aus unterschiedlichen Familienstrukturen und verschiedener Meinungen zu Wort kommen lassen. Und ich glaube, dass ich das auch bekommen habe.
Sarah („Sunnybee“) ist alleinerziehend und Mutter eines dreijährigen Sohnes. Das ist der Stoff, der ihren abwechslungsreichen Blog so liebenswert macht. Ihre Antwort auf meine Blogparade heißt Wurzel und Flügel.
Sabine arbeitet seit 15 Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die eine Lese- Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche haben. Oft werden sie in Schubladen gesteckt, und man traut ihnen nicht zu, ihre Schwächen zu überwinden. Darüber hat sie diesen Beitrag gemacht.
Charlotte ist Adoptivmutter von zwei Kindern und betreibt den Blog Charlottes Adoptionsblog. Aufgrund der Lebensgeschichte ihrer Kinder hat sie an manchen Stellen eine etwas andere Sichtweise. Ihre Gedanken dazu schreibt sie in diesem Beitrag auf.
Auch Bea ist meinem Aufruf gefolgt. Ihre Vorstellung ist: Ich bin Bea, Mutter von 2½ Kindern und habe immer eine etwas spitze Zunge in meinen Beiträgen. Wer neugierig geworden ist, findet hier ihren Beitrag zur Blogparade.
Jakob und Jasmin aus Österreich schreiben den Blog familieallinclusive. Jasmin ist blind, Jakob sehbehinderter Spastiker. Sie haben drei Kinder im Alter von 7, 4 und 2 Jahren. Auch sie haben über ihre ganz persönliche Sichtweise geschrieben.

Natalie schreibt auf fundevogelnest über ihr Leben als Pflegefamilie. Auch ihren Beitrag habe ich mit Spannung gelesen, und werde öfters bei ihr vorbeischauen.
Markus ist blind und Vater von zwei Töchtern. Er hat zwar keinen eigenen Blog, dafür aber eine eigene Meinung, die er gern sagt. Wir haben das so gelöst, dass ich seinen Beitrag bei mir unter dem Titel Vertrauen und Zutrauen veröffentlicht habe.
Eine ganz andere Ansicht vertritt Dresden Mutti. Sie hat ihrem Beitrag die für sie besser passende Überschrift Was soll ich meinen Kindern schon zutrauen gegeben. Auf ihrem bunten Blog schreibt sie über das Familienleben in Dresden, do it yourself und Finanzen.

Ich danke allen Schreibern für die Teilnahme an meiner Blogparade. Uns alle verbindet, dass wir Eltern sind, oder mit Kindern arbeiten. Auch wenn wir teilweise unterschiedlicher Meinung sind, was die Kindererziehung angeht, so haben wir eines gemeinsam. Nämlich das es den uns anvertrauten Kindern gut geht.